TRAUERBEGLEITUNG

Wenn ein Mensch fehlt oder ein Verlust das Leben verändert, gerät vieles ins Wanken.

 

Trauer lässt sich nicht steuern und oft auch nicht in Worte fassen. Sie kommt und geht, manchmal ist sie nur leise im Hintergrund, manchmal ist sie so stark, dass sie alles überrollt und manchmal ist da einfach nur eine große Leere . Oft ist es gar nicht so leicht, die eigenen Gefühle zu greifen oder in Worte zu fassen.

 

In dieser Zeit kann die Natur eine ganz besondere Begleiterin sein. Sie ist einfach da, ruhig und verlässlich, und sie hält das aus, was gerade da ist. Man darf draußen sein, ohne etwas leisten zu müssen, und Schritt für Schritt wieder ein kleines Gefühl von Halt finden.

 

„Die Natur nimmt nichts von dem, was wir fühlen – aber sie hält es mit uns aus.“

In der gartentherapeutischen Trauerbegleitung entsteht ein Raum, in dem Sie Ihren eigenen Weg gehen dürfen – in Ihrem Tempo, mit allem, was dazugehört. Erinnerungen dürfen auftauchen, Stille darf ihren Platz haben, und auch all die Gedanken und Fragen, die vielleicht schwer auszusprechen sind.

Was viele als besonders hilfreich erleben, sind kleine, sehr persönliche Rituale. Gerade in der Trauer fehlt oft etwas, das den Gefühlen einen Ausdruck gibt oder einen bewussten Moment des Abschieds oder der Erinnerung schafft. Die Natur bietet dafür ganz natürliche Möglichkeiten, die sich oft sehr stimmig anfühlen.

 

Vielleicht entsteht der Wunsch, etwas zu pflanzen, das wachsen und bleiben darf. Oder etwas der Erde anzuvertrauen, als Zeichen des Loslassens. Manchmal kann es gut tun, Samen auszusäen und zu beobachten, wie etwas Neues entsteht, oder etwas dem Wind mitzugeben, was gerade schwer geworden ist. Auch Düfte, Kräuter oder ein kleines Räucherritual können dabei helfen, innezuhalten und einen Moment ganz bewusst zu gestalten.

"Manche Dinge lassen sich nicht in Worte fassen – aber sie finden einen Ausdruck.“

Solche Handlungen brauchen keine große Erklärung. Sie dürfen einfach passieren und das ausdrücken, wofür Worte manchmal fehlen. Oft entsteht so ein Gefühl, dass das, was innerlich bewegt, einen Platz bekommt – ganz ruhig und auf eine sehr persönliche Weise.

 

Mit der Zeit kann sich dadurch auch der Blick ein wenig verändern. Erinnerungen bleiben, aber sie dürfen sich wandeln. Vielleicht wird das, was schmerzt, an manchen Stellen etwas weicher. Vielleicht entstehen kleine Momente, in denen neben der Trauer auch wieder etwas anderes spürbar wird.

 

Es geht dabei nicht darum, die Trauer hinter sich zu lassen oder sie zu „bewältigen“. Vielmehr darf sie so da sein, wie sie ist. Und Sie dürfen Ihren eigenen Weg finden, mit ihr zu leben.

Was ich Ihnen anbiete:

  • Individuelle Trauerbegleitung mit gartentherapeutischen Impulsen in Ihrem  eigenen Umfeld oder auf Wunsch mobil
  • Achtsame Tätigkeiten angepasst an Ihre Möglichkeiten und Ihre Bedürfnisse

Was Sie erwartet?

Einfühlsame, respektvolle Begleitung - mit viel Raum für das, was Ihnen gut tut